Object of projection
Ausgangspunkt der Arbeit ist eine beschädigte Puppe, die zum zentralen Objekt einer fotografischen Inszenierung wird.
Die Figur erscheint in unterschiedlichen Situationen und Bildausschnitten und entwickelt sich zur Projektionsfläche für Fragmente von Erinnerung, Identität und gesellschaftlichen Zuschreibungen. Zwischen Objekt, Figur und Inszenierung entstehen Bilder, die zwischen Realität und Fiktion oszillieren.
Gleichzeitig verweist das Objekt auf Fragen von Gebrauch, Beschädigung und Wegwerfen. Die Arbeit berührt damit auch Themen von Objektifizierung und Verletzlichkeit.
2011


